Leben mit der Energiewende – Filme auf DVD und Blu-ray

Bereits seit einiger Zeit vervielfältigen wir die Filme Leben mit der Energiewende auf DVD und Blu-ray Disc.  Kürzlich erschien bereits der dritte Teil: Leben mit der Energiewende 3 – Selber machen. Die sehenswerten Dokumentationen möchten wir an dieser Stelle vorstellen. Weiterlesen

Markteinführung der Ultra HD Blu-ray zur IFA 2015

4K Blu-ray Disc ab 2015

Unterschiede der Auflösung von DVD bis 4K

Über die Ultra HD-Blu-ray wurde bereits einiges geschrieben und wieder verworfen. Nun nimm die neue Disc langsam Form an. Mit einer Markteinführung wird im Sommer gerechnet.

Scheinbar wurden die finalen Spezifikationen für die Ultra HD Blu-ray von der Blu-ray Disc Association (BDA) bekannt gegeben. Festgelegt wurde die maximale Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln, die dem aktuellen Industriestandard für 4K-TVs entspricht. Auch die Kontrastdarstellung des Bildes soll sich erhöhen und unterstützt den erweiterten Dynamikumfang High Dynamic Range (HDR).

Unterstützt wird zudem eine Bildwiederholrate von 60 fps. Durch den eingesetzten Farbraum Rec.2020 (im Vergleich zum Farbraum Rec.709 bei der Standard-Blu-ray-Disc) wird eine Darstellung von 10 bit pro Pixel erreicht. Die Speicherkapazität der UHD-Disc erhöht sich von maximal 50 GByte der aktuellen Blu-ray auf 66 GB mit zwei Layern bzw. 100 GByte bei drei Layern.

Trendblog zufolge soll der neue Blu-ray-Standard im Herbst zur Internationalen Funkausstellung in Berlin vorgestellt werden. Die Messe für Consumer Electronics findet in diesem Jahr vom 4. bis 9. September statt.

Spezifikationen für Ultra HD Blu-ray festgelegt

Panasonics Prototyp: Blu-ray Disc Player. Quelle: Cnet

Panasonics Prototyp: Blu-ray Disc Player. Quelle: Cnet

Nachdem sich die Blu-ray Disc Association (BDA) auf den Namen Ultra HD Blu-ray geeinigt hatte, wurden nun auch die Spezifikationen der neuen Blu-ray Disc festgelegt.

Vor einigen Wochen sind bereits einige Informationen zu den technischen Rahmendaten durchgesickert, wie unter anderen von heise.de berichtet wurde. In diesen Tagen verabschiedete die BDA mehrere Spezifikationen für den finalen Ultra HD Blu-ray Standard, darunter HDR (High Dynamic Range) und der Rec.2020 Farbraum. Die Farbtiefe für UHD-Filme soll auf 10 Bit und die Farbabtastung auf 4:4:4 erhöht werden, wobei zur Darstellung Fernseher erforderlich sind, die 4:4:4-Inhalte darstellen können. Bei der Blu-ray Disc wurde bislang eine Farbabtastung von 4:2:0 eingesetzt.

4k-Filme sollen zukünftig auf 66 GB Dual Layer- und 100 GB Triple Layer Blu-ray Discs veröffentlicht werden. Wie bereits erwähnt wird die Video-Kompression HEVC/H.265 zum Einsatz kommen. Eine 3D-Unterstützung wird es vorerst keine  geben. Der Grund seien die zu hohen Kosten, erklärte Kouno-san von Panasonic dem Magazin Inside CI.  Beim Ton werden die bereits von der Blu-ray Disc bekannten Dolby TrueHD und DTS HD MA-Formate übernommen und somit keine Veränderungen stattfinden.

Zur zweiten Jahreshälfte 2015 sollen die Standards formell verabschiedet werden, so dass Ende des Jahres die ersten HD Blu-ray Player erscheinen können.  Der oben abgebildete Prototyp von Panasonic wurde auf der CES bereits vorgestellt. Konkrete Ankündigungen seitens der Filmstudios für 4K-Filme auf Ultra HD Blu-ray Discs gibt es bislang keine.

Quelle: techradar

Update (20.02.15): wie heise.de heute berichtet, wurden die Spezifikationen scheinbar doch noch nicht vollends verabschiedet.

Laut einem Bericht der Media Entertainment and Services Alliance (MESA) wies der BDA-Vorsitzende Victor Matsuda Darstellungen zurück, dass die angekündigte Blu-ray-Variante für ultrahochaufgelöste Filme bereits komplett verabschiedet sei. Tatsächlich befänden sich Teile der Spezifikation noch im Fluss, weshalb aktuell keine weiteren Aussagen getroffen werden könnten.

Quelle: heise.de

Es heißt also weiter abwarten.

Blu-ray für UHD-Inhalte erst ab 2016

4K Blu-ray Disc

Unterschiede der Auflösung von DVD bis 4K

Der Trend geht zur ultrahohen Auflösung. Immer mehr Fernsehhersteller bringen neue Modelle mit 4K-Auflösung auf den Markt. Doch wie sieht es im Bereich optischer Speichermedien aus? Von einigen, möglichen Formaten für optische Speichermedien berichteten wir bereits im vergangenen Jahr. Im Rahmen der CES bestätigte die Blu-ray Disc Association (BDA) die Bezeichnung der kommenden 4k-Blu-ray: Ultra HD Blu-ray wird das neue Medium heißen.

Noch im ersten Halbjahr 2015 will die BDA alle Spezifikationen für das physische 4k-Medium der Zukunft verabschieden. Ein Logo gibt es bisher noch nicht. Die Lizenzierung für Hardware-Produkte und Software könnte somit bereits im zweiten Halbjahr beginnen. Wann die ersten Titel verfügbar sein werden, weiß heute noch niemand mit Bestimmtheit. Experten gehen von einem Launch erster Geräte und  im ersten Quartal 2016 aus.

Kompatibilität der Ultra HD Blu-ray

Des Weiteren wurde die Abwärtskompatibilität der Ultra HD Blu-ray-Disc bestätigt. Entsprechend ausgestattete Player können nach Aussagen der BDA auch Standard-Blu-rays sowie DVDs wiedergeben. Auch 3D-Blu-ray-Discs sollen kompatibel mit dem kommenden Standard sein. Von einem eigenen 4K 3D Format sei bislang aber nicht die Rede.

Spezifikationen

Die Blu-ray Disc Association hat offiziell bekannt gegeben, dass zur Darstellung der 4k-Inhalte der H.265/HEVC-Codec zum Einsatz kommen wird. Dieser bietet nach aktuellem Stand die effizienteste Video-Kompression. Um die steigende Datenmenge von 4K-Inhalten entsprechend speichern zu können, sollen neben einer Dual-Layer-Variante mit 66 GB Kapazität auch Ultra HD Blu-rays mit 100 GB Speichervolumen in einer Triple-Layer-Variante hergestellt werden. Daneben unterstützt die neue Disc auch High Frame Rate-Inhalte mit 60 Bildern pro Sekunde sowie eine Farbtiefe von 10-bit. Weiterhin wird der Farbraum erweitert (Rec.2020 oder BT.2020) und die Bilddynamik (HDR) wird erhöht. Damit soll Filmemachern, Produzenten, Studios und Content-Anbietern ein breites Spektrum an Möglichkeiten mit der Ultra HD Blu-ray geboten werden.

Über weitere Details, die im Laufe des ersten Halbjahres 2015 zu erwarten sind, werden wir berichten.

Quelle: bluray-disc.de

Home-Entertainment-Markt 2014 mit leichtem Rückgang

Online Videotheken

Online-Streaming-Dienste sind beliebt. Der Verleih über Videotheken nimmt erneut ab.

Der Bundesverband Audiovisuelle Medien (BVV) veröffentlichte eine Pressemitteilung zum Stand des deutschen Videomarktes bis zum 3. Quartal 2014. Das Rekordergebnis aus dem Vorjahr konnte nicht wiederholt werden.

Der Kaufmarktumsatz lag mit 865 Mio. Euro um 6% hinter dem Ergebnis des gleichen Zeitraum aus dem Jahr 2013 (922 Mio. Euro). Im Detail sanken die Einkünfte aus dem Verkauf von DVDs um 10% auf 558 Mio. Im letzten Jahr konnte die Blu-ray noch stark zulegen, 2014 schrumpfte der Umsatz bei der Blu-ray Disc ebenfalls leicht um 1% auf 263 Mio. Euro. Der Leihmarkt (ohne Abo-Angebote bzw. Subscriptional VoD) hat mit 196 Mio. Euro, zwei Mio. Euro mehr waren es im Vorjahr, nahezu gleichgezogen. Zulegen konnten erneut die digitalen Formate: Der digitale Kaufmarkt (EST, Electronic Sell Through) hat sich mit 44 Mio. Euro Umsatz nach 38 Mio. im ersten Halbjahr des Vorjahres um +16% positiv entwickelt.

Im Videoverleihmarkt ist einerseits ein Rückgang der DVD (-16%), andererseits ein Zuwachs der Blu-ray Disc (+10%) zu beobachten. Auch hier geht der Trend Richtung Digital. So  konnten die Vermietformate „TVoD“ (Transactional VoD) von 50 Mio. Euro Umsatz auf 62 Mio. Euro um +25% zulegen. Der digitale Verleih (TVoD) trägt somit bereits zu einem Drittel (32%) des gesamten Verleihergebnisses bei. Im letzten Jahr lag dieser Anteil zum gleichen Zeitraum noch bei 25%.  Nach Distributionskanälen unterteilt, wird im Verleihmarkt mit 57% noch etwas mehr als die Hälfte des Verleihumsatzes in Videotheken generiert. 2013 waren es noch 63%. Mit einem Marktanteil von 11% liegen physische Bildtonträger via Internetbestellungen und postalischer Versendung.

Dabei gilt jedoch zu beachten, dass nach wie vor Neun von zehn Euro, also 90%, weiterhin durch die klassischen Silberscheiben DVD und Blu-ray Disc generiert werden. Der Umsatzanteil digitaler Angebote ist von 8% in 2013 (88 Mio. Euro Digitalumsatz bei 1.120 Mio. Euro Gesamtumsatz) um zwei Prozentpunkte angestiegen.

Videomarkt 2103 und 2014  in Deutschland

Videomarkt 2103 und 2014 in Deutschland. Quelle: Statista

Die Grafik zeigt die Umsätze im Videomarkt in Deutschland in der Gegenüberstellung von Januar bis September in den Jahren 2013 und 2014.

Quelle: BVV