Sony nimmt Betamax Videokassetten vom Markt – Produktion wird 2016 eingestellt

Betamax Videokassetten

Betamax Videokassetten. Bild: Sony Japan

Formate kommen und gehen. Nachdem kürzlich der Verkauf von VHS-Kassetten gestoppt wurde, folgt nun die nächste Hiobsbotschaft für Videokassetten-Fans. Sony stellt vierzig Jahre nach der Einführung die Produktion der hauseigenen Videokassette Betamax ein. Auch die Kassetten des digitalen MicroMV-Format werden zukünftig nicht mehr hergestellt. Dies gab das Unternehmen aus Japan auf seiner Webseite bekannt.

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Verpackung für Ultra HD Blu-ray und erste 4K-Filme für das neue Discformat Anfang 2016

Ultra HD Blu-ray Disc

Ultra HD Blu-ray Disc- Bild: ultra-hdtv.net

Nachdem die Spezifikationen für die Ultra HD Blu-ray bekannt sind und ein Start der Disc grob für das Jahr 2016 festgelegt wurde, gibt es Neuigkeiten. Sony Pictures Home Entertainment hat erste Titel für das kommende Format ankündigt. In Europa steht als Starttermin für die UHD Blu-ray das kommende Frühjahr fest.

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Verkauf von VHS Kassetten voraussichtlich 2015 eingestellt

Never Forget - Floppy Disk, 3,5" Diskette, VHS, MC

Never Forget. Von links nach rechts: Floppy Disk, 3,5″ Diskette, VHS, MC. Bild: reddit

Nach fast 40 Jahren wird die Fertigung von VHS-Videokassetten eingestellt. In dieser Woche vermeldete die SK-Unternehmensgruppe (Sauerland-Kunststoff), welche unter den Marken Platinum und Xlyne agiert, die letzten auf der Welt verfügbaren VHS-Videokassetten aufgekauft zu haben. Die Kassetten können voraussichtlich noch bis zum Ende des Jahres 2015 in Deutschland angeboten werden. Weiterlesen

Sony entwickeln Tape mit 185 Terrabyte Speicherplatz

Magnetbänder gelten heutzutage eher als veraltet. Forscher von Sony haben jedoch ein Magnetband mit 185 TB Speicherkapazität entwickelt.

Der japanische Konzern präsentierte in der vergangenen Woche eine Speicher-Kassette, auf der dank einer neuartigen Beschichtung des Datenbands bis zu 185 Terrabyte gespeichert werden können. Nach Firmenangaben passen auf das Band 70 mal so viele Daten als auf bislang übliche Datenbänder. Ein anderer Vergleich: das wären 3.700 Dual Layer 50 GB Blu-ray Discs. Auch von der Speicherkapazität des neuen optischen Speichermediums Archival Disc (300 GB – ebenfalls von Sony), die im Sommer 2015 kommen soll, ist man deutlich weiter entfernt.

Sonys Forscher haben eine Datendichte von 148 GBit/Quadratzoll erreicht. Hierbei wurden magnetische Partikel mit einer Größe von 7,7 Nanometern für die Speicherung von Daten brauchbar gemacht. Die Bänder werden mit einer sogenannten Vacuum-Thin-Film-Technik gefertigt und sind als Medium inklusive Datenschicht 5 Mikrometer dünn.

In einer Pressemitteilung veröffentlichte Sony weitere Details mit technischen Angaben.

Sony 185 GB Tape

Quelle: Sony

Gedacht sind die neuen Magnetbänder vor allem für Server und Rechenzentren. Doch die müssen sich gedulden: verfügbar ist das neue Speichermedium noch nicht. Vorgestellt wird das Tape von Sony zusammen mit IBM auf der INTERMAG Europe 2014, die vom 4. – 8. Mai in Dresden stattfindet.

Das Daten-Tape kommt frisch aus dem Forschungslabor. Geholfen hat hierbei IBM, um zu messen, wie viele Daten tatsächlich auf das Band passen.

GEMA-Alternative C3S erhält weiter Unterstützung

C3S - Alternative zur GEMA

Die Cultural Commons Collecting Society (C3S) erhält weiter kräftig Unterstützung. Nach Angaben von Mediabiz konnte die GEMA-Alternative nun den Informationskreis Aufnahmemedien (IM) als förderndes Mitglied gewinnen. Brisant hierbei: Der Verband vertritt im IT-Unternehmen wie Sony Europe, Medion, Hama, Toshiba oder Verbatim und trat zuletzt im Zuge eines Tarifstreits mit der der Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ) in Erscheinung. Dabei ging es um die Vergütung der privaten Vervielfältigung bei der Nutzung von verschiedenen Speichermedien.

Mit der Fördermitgliedschaft habe das Unternehmen jedoch keine direkte Einflussnahme auf die Tätigkeiten der C3S. In dem Mediabiz-Bericht heißt es weiter, dass sich die Beteiligung auf 3000 Euro beschränke. Mehr lasse die Satzung der alternativen Verwertungsgesellschaft auch nicht zu.

“Wir sehen die C3S als interessanten Partner an. Der Informationskreis Aufnahmemedien findet es unterstützenswert, dass eine Verwertungsgesellschaft sich um eine der digitalen Welt angepasste Form der Verwertung von kreativen Inhalten und eine leistungsgerechte Verteilung bemüht.” –
IM-Vorsitzender und Panasonic-Mitarbeiter Rainald Ludewig

Wir berichteten bereits mehrere Male über die C3S hier und hier. Die C3S ist immer noch auf der Suche nach weiteren Unterstützern, um Ihr Ziel bis Ende des Jahres, das Startkapital von 200.000 Euro, zu erreichen. Bei Erreichen dieser Grenze steuert das Land Nordrhein-Westfalen weitere 200.000 Euro als Fördergeld bei. Die neue Verwertungsgesellschaft ist derzeit weiterhin auf einer Informationstour.