1. Halbjahr 2016 – DVD und Blu-ray Disc dominieren weiterhin deutschen Videomarkt

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Online-Streaming-Dienste werden immer beliebter. Der Verleih über Videotheken nimmt erneut ab.

In einer Pressemitteilung des Bundesverband Audiovisuelle Medien (BVV) gab die Filmförderungsanstalt (FFA) die Umsatzzahlen des deutschen Videomarktes für das erste Halbjahr 2016 bekannt. Diese wurden mit Hilfe des GfK Panel Services Deutschland ermittelt.

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Videomarkt 2015 in Deutschland – Blu-ray- und EST-Nachfrage steigen

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In einer Pressemitteilung des Bundesverband Audiovisuelle Medien (BVV) gab die Filmförderungsanstalt (FFA) in der vergangenen Woche die Umsatzzahlen des deutschen Videomarktes für 2015 bekannt. Diese wurden mit Hilfe des GfK Panel Services Deutschland ermittelt. Ingesamt gingen die Einnahmen im Verkauf- und Verleihgeschäft leicht um zwei Prozent von 1,642 auf 1,608 Milliarden Euro zurück.

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Videomarkt in Deutschland bis zum 3. Quartal 2015

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Online-Streaming-Dienste werden immer beliebter. Der Verleih über Videotheken nimmt erneut ab.

Der Videomarkt in Deutschland blieb bislang etwa auf dem Vorjahresniveau. Aus einer Pressemitteilung des Bundesverband Audiovisuelle Medien (BVV) geht hervor, dass die Einnahmen aus den ersten drei Quartalen 2015 jedoch um drei Prozent auf 1.030 Mio. EUR zurück gingen.
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Home-Entertainment-Markt 2014 mit leichtem Rückgang

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Online-Streaming-Dienste sind beliebt. Der Verleih über Videotheken nimmt erneut ab.

Der Bundesverband Audiovisuelle Medien (BVV) veröffentlichte eine Pressemitteilung zum Stand des deutschen Videomarktes bis zum 3. Quartal 2014. Das Rekordergebnis aus dem Vorjahr konnte nicht wiederholt werden.

Der Kaufmarktumsatz lag mit 865 Mio. Euro um 6% hinter dem Ergebnis des gleichen Zeitraum aus dem Jahr 2013 (922 Mio. Euro). Im Detail sanken die Einkünfte aus dem Verkauf von DVDs um 10% auf 558 Mio. Im letzten Jahr konnte die Blu-ray noch stark zulegen, 2014 schrumpfte der Umsatz bei der Blu-ray Disc ebenfalls leicht um 1% auf 263 Mio. Euro. Der Leihmarkt (ohne Abo-Angebote bzw. Subscriptional VoD) hat mit 196 Mio. Euro, zwei Mio. Euro mehr waren es im Vorjahr, nahezu gleichgezogen. Zulegen konnten erneut die digitalen Formate: Der digitale Kaufmarkt (EST, Electronic Sell Through) hat sich mit 44 Mio. Euro Umsatz nach 38 Mio. im ersten Halbjahr des Vorjahres um +16% positiv entwickelt.

Im Videoverleihmarkt ist einerseits ein Rückgang der DVD (-16%), andererseits ein Zuwachs der Blu-ray Disc (+10%) zu beobachten. Auch hier geht der Trend Richtung Digital. So  konnten die Vermietformate „TVoD“ (Transactional VoD) von 50 Mio. Euro Umsatz auf 62 Mio. Euro um +25% zulegen. Der digitale Verleih (TVoD) trägt somit bereits zu einem Drittel (32%) des gesamten Verleihergebnisses bei. Im letzten Jahr lag dieser Anteil zum gleichen Zeitraum noch bei 25%.  Nach Distributionskanälen unterteilt, wird im Verleihmarkt mit 57% noch etwas mehr als die Hälfte des Verleihumsatzes in Videotheken generiert. 2013 waren es noch 63%. Mit einem Marktanteil von 11% liegen physische Bildtonträger via Internetbestellungen und postalischer Versendung.

Dabei gilt jedoch zu beachten, dass nach wie vor Neun von zehn Euro, also 90%, weiterhin durch die klassischen Silberscheiben DVD und Blu-ray Disc generiert werden. Der Umsatzanteil digitaler Angebote ist von 8% in 2013 (88 Mio. Euro Digitalumsatz bei 1.120 Mio. Euro Gesamtumsatz) um zwei Prozentpunkte angestiegen.

Videomarkt 2103 und 2014  in Deutschland

Videomarkt 2103 und 2014 in Deutschland. Quelle: Statista

Die Grafik zeigt die Umsätze im Videomarkt in Deutschland in der Gegenüberstellung von Januar bis September in den Jahren 2013 und 2014.

Quelle: BVV

 

Videomarkt in Deutschland bis zum 3. Quartal 2013

Blu-ray Disc boomtDer deutsche Videomarkt glänzt mit Zuwachs. Besonders erfolgreich zeigen sich hierbei die Verkaufszahlen der Blu-ray Disc. Aus einer Pressemitteilung des Bundesverband Audiovisuelle Medien (BVV) geht hervor, dass der Videomarkt einen bisherigen Rekordumsatz in Höhe von 1,145 Mrd EUR für die ersten neun Monate diesen Jahres erreichte. Verglichen mit den Einnahmen aus dem gleichen Zeitraum im Jahr 2012, die mit Video-Verkauf und -Verleih generiert wurden, ist dies ein Plus von sechs Prozent.

Der DVD-Verkaufsumsatz aus den ersten drei Quartalen war mit 619 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr mit 628 Mio. EUR leicht rückläufig. Dagegen stieg der Blu-ray-Umsatz im gleichen Zeitraum von 206 Mio. Euro um 28% auf 265 Mio. Euro Umsatz. Der Trend, dass sich die Verhältnisse zwischen DVD und Blu-ray verschieben, hält somit an.

Auch Electronic Sellthrough (EST) und Video on Demand (VoD) haben weiter an Marktanteilen zulegen können. Der digitale Verkauf stieg um +22% von 31 Mio. Euro auf 38 Mio. Euro in 2013. Diese kommen inzwischen auf 10% der Gesamtumsätze. Gerade im Digitalgeschäft wird deutlich zwischen Kauf- und Leihmarkt unterschieden.

Während im Kaufmarkt noch 96% der Umsätze auf physische Medien wie DVD und Blu-ray entfallen, konnten im Verleih VoD-Angebote bereits ein Drittel der Umsätze für sich beanspruchen. Das physische Verleihgeschäft mit DVDs und Blu-rays ist um sechs Prozent gesunken, konnte jedoch ingesamt vom digitalen Leihgeschäft aufgefangen werden. „Die Umsätze der Digitalanbieter werden stetig weiter steigen“, so der BVV-Vorstandsvorsitzende Dirk Lisowky, erwähnt jedoch, dass der überwiegende Anteil der Digitalanbieter keine FFA-Abgaben entrichten.

Untenstehende Grafik zeigt die gesamten Umsätze im Videomarkt in Deutschland in der Gegenüberstellung von Januar bis September in den Jahren 2012 und 2013.

Umsätze im Videomarkt in Deutschland 2013
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